KIA Baskets gehen wieder gegen München leer aus

 

Es war das dritte Spiel der KIA Baskets gegen die TS Jahn München in dieser Saison und auch die dritte Niederlage und wie vor zwei Wochen war es mit 64:70 eine knappe Niederlage.

Schwabach/München – Das tut schon weh, das 64:70 (14:14, 16:16, 14:21, 20:19), das da die Schwabacher Mädels in der Jahnhalle in München „eingefahren“ haben. Da haben die Gäste zwei Viertel absolut ebenbürtig gespielt, ein viertel ganz knapp gewonnen und im – entscheidenden – dritten Viertel in knapp 90 Sekunden alles verloren. 

Diesmal sollte es besser  werden – aus Sicht der KIA Baskets – und zumindest in einer Hinsicht war es besser: Die Mädels mußten nicht erst „wachgeküßt“ werden, sie waren sofort „da“: Die Mädels: Sara Hansel, Anna Furman, Theresa Heinz, Brooke Le Mar und Lea Vatthauer, die „starting five“ von Coach David Muck. Nach 15 Sekunden lochte Anna Furman erstmals ein,  nach 50 Sekunden führte Schwabach mit 5:0, nach zwei Minuten stand das Match 7:4. In den beiden früheren spielen war Schwabach der Münchner Führung immer nachgelaufen. Gegen Ende der ersten Spielperiode wurde das Match immer rasanter, geschossen wurde aus allen Lagen und 30 Sekunden vor Schluß führten die Gastgeber mit 12:14. Zehn Sekunden vor Viertelende war es Theresa Heinz, die den 14:14-ausgleich für ihre Farben schaffte.

Duplizität der Ereignisse im zweiten Durchgang: Nach 150 Sekunden führte Schwabach mit 8:0, Spielstand 22:14) und wieder kam es in der Folge zu einem offenen Schlagabtausch beider Mannschaften nur diesmal war  es Katha Kreklau mit einem Dreier 30 Sekunden vor der Halbzeit, die das vorläufige Unentschieden herstellte. Und beim Spielstand von 30:30 war natürlich noch alles offen.

Nach der Halbzeitpause ließ sich die Turnerschaft nicht mehr überfahren, eröffnete den dritten Abschnitt mit 2:5 (2.), aber die KIA Baskets ließen sich nicht abschütteln und stellten schnell den Ausgleich mit 7:7  (Spielstand: 23., 37:37) wieder her. Der wilde Schlagabtausche ging weiter, Diana Fett hielt ihre Farben auf 44:45 (Spielzeit 28.34) dicht an den Gastgebern. Ja, und da passierte das, was am Ende das Spielentscheidende gewesen sein sollte: Schwabach traf nicht mehr und konnte Treffer der Münchner nicht verhindern. Sechs Korbpunkte waren es insgesamt und damit ging das Viertel mit 14:21 an die Gastgeber. Mit anderen Worten: Schwabach lag zu Beginn des Schlußviertels mit 44:51 hinten.

War’s das? Hinsichtlich des Endergebnisses ja. Da Jahn München auch den Beginn der letzten Spielperiode die KIA Baskets zunächst überfuhr (32., 44:58) und dann bis zur 35. die Führung noch auf 47:64 ausbaute. Es war Anna Furman die den Schwabacher Endspurt einleitete und als Sekunden vor dem  „Schlußbuzzer“ Coach David Muck noch eine Auszeit nahm – für manch einen unverständlich, das Spiel war doch eh verloren; aber so ticken Basketballer nicht. Ball kommt zu Theresa Heinz und die locht ein. Schlußpunkt – das Viertel mit 20:19 an Schwabach, das Spiel freilich verloren.

Coach David Muck, assistiert von Yannick Rapke, sah eine Reboundschwäche sowie eine mangelnde Treffsicherheit bei Distanzwürfen seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit als ursächlich für die Niederlage an. Und in  der Tat war Schwabach diesmal beim Rebounden gegen München schwächer; bezeichnenderweise war es „Floh“ Brooke Le Mar, die mit neun gefangenen Abprallern erfolgreichster Rebounder war. Trotz der Niederlage können die Schwabacher Mädels erhobenen Hauptes dem neuen Jahr entgegensehen.

 

KIA Baskets: Le Mar (14, 8/8), Vatthauer (13/2, 3/5), Heinz (10, 0/1), Katha Kreklau (9, 1/2), Furman (8), Hansel (5/1), Fett (4, 0/1), Wysocki (1, 1/2), Clauß und Julia Gentsch

 

 

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